15. November – 26. November 2017

 

"GröKaZs"

Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Weißenhof-Programms der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

 

Eröffnung: Dienstag, 14. November, 19.00 Uhr

 

 

 

Vom 15. bis 26. November 2017 präsentieren in der Esslinger Villa Merkel die Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Weißenhof-Programms der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Jahrgang 2016/2017) ihre neusten Arbeiten und Projekte, die während des postgradualen Studiengangs entstanden sind.

 

Die Präsentation trägt den Titel "GröKaZs" und wird am Dienstag, 14. November 2017, 19 Uhr, von Holger Bunk, Professor für Malerei und Vorsitzender des Programmausschusses an der Akademie, und Andreas Baur, Leiter der Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen, feierlich eröffnet.

 

Gala Adam, Lilith Becker, Márton Dés und Charlie Stein, die Absolventinnen und Absolventen, überschreiben die Präsentation ihrer jüngst entstanden Arbeiten mit dem selbstgewählten Titel "GröKaZs", der für die "größten Künstlerinnen und Künstler aller Zeiten" steht. Das augenzwinkernde Akronym "GröKaZs" steht für eine ironische Überzeichnung einer Erzählung vom Größten und Besten aller Zeiten. So zeigen die vier "größten Künstlerinnen und Künstler aller Zeiten" in der Villa Merkel den Besucherinnen und Besuchern nichts weniger als die "größten Kunstwerke aller Zeiten" und hinterfragen damit provokativ, inwieweit sich Vorstellungen und Hoffnungen dieser Art in den Kunst- und Kulturinstitutionen bereits etabliert haben oder ob nicht die Versprechungen des Marktes und der Institutionen als Irrlichter ein Stück weit auch auf Abwege zu führen drohen.

 

 

 

 

Die Absolventinnen und Absolventen des Weißenhof-Programms (von links): Gala Adam, Lilith Becker, Márton Dés, Charlie Stein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Villa Merkel werden Werke und Projekte der Meisterschülerinnen und Meisterschüler zu sehen sein, die vor Ort temporär inszeniert werden sowie Malerei, Objektkunst, Video- und Soundarbeiten. "GröKaZs" bildet den Höhepunkt und Abschluss des postgradualen Studiengangs "Meisterschüler des Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst", in dem herausragende Künstlerinnen und Künstler innerhalb eines Jahres ein intensiv betreutes Vorhaben umsetzen und damit den akademischen Grad der "Meisterschülerin/Meisterschüler der ABK Stuttgart" erlangen. Mit der aktuellen Ausstellung knüpfen die Hochschule und die Villa Merkel an die erfolgreiche Kooperation vor allem auch des vergangenen Jahres an, als bereits die damalige Präsentation unter dem Titel "Practice Process Progress" in Esslingen sehr erfolgreich und bei großem Publikumszuspruch gezeigt wurde.

 

Die Villa Merkel wird mit dieser Kooperation in geradezu idealer Weise auch in besonderer Weise dem Anspruch und Leistungsauftrag gerecht, innovative künstlerische Positionen zu fördern, Neues auf den Weg zu bringen und diesem eine breite Plattform zu bieten. "GröKaZs", die Schau der jungen künstlerischen Positionen, wird durch ein umfangreiches Rahmen- und Begleitprogramm aus Performances, Konzerten, Künstlergesprächen oder Diskussions-Panels ergänzt, dessen einzelne Programmpunkte zeitnah bekannt gegeben werden. "GröKaZs" kann während der Öffnungszeiten dienstags von 11 bis 20 Uhr und mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr besucht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

21. Dezember – 04. März 2017

 

Networking the Unseen

 

Eröffnung: Mittwoch, 20. Dezember, 19 Uhr

 

Die Ausstellung Networking the Unseen präsentiert internationale Gegenwartskunst, die sich mit dem interkulturellen Transfer zwischen den Polen Erdung und Digitalität auseinandersetzt.

Die Aktualität der Fragestellung und die umfangreiche, internationale Künstlerliste mit einem Fokus auf Künstlerinnen und Künstler aus Australien, die mit anderen Kunstprojekten in einen Dialog treten, ist in dieser Form eine Besonderheit in Europa.

Gezeigt werden Installationen, Video-Kunst, Malerei und netzbasierte digitale Kunst. Dabei werden Mythen rund um das vermeintlich allmächtige Internet befragt und die sehr konkreten sozialen, psychologischen oder kulturellen Auswirkungen der Digitalisierung analysiert.

 

Anschaulich und nutzbar gemacht wird das de facto eher selten genutzte Potential des Internets, Menschen über riesige kutlurelle oder sprachliche Räume hin zusammenzubringen - mit dem Gewinn einer umfassenderen Wissensproduktion, einer stärker ausgeprägten Toleranz, einer gesteigerten kulturellen Vielfalt und einem größeren Respekt gegenüber allen Formen des kulturellen Wandels.

 

 

 

 

Curtis Taylor and Lily Hibberd, The Phone Booth Project, 2012, multimedia Installation

Curtis Taylor and Lily Hibberd, The Phone Booth Project, 2012, multimedia Installation

Gretta Louw and Warnayaka Art Centre, YAMA, 2016, multimedia installation, photo: Pau Ros

Addie Wagenknecht, XXXX.XXX, 2014, five custom printed circuit boards, ethernet patch cables, aluminium

Brook Andrew, A Solid Memory for the Forgotten Plains of our Trash and Obsessions, 2015, wood, glass, paper, archive materials

Katrin Petroschkat, You Can Take a Picture of the Ghost, 2014/15, digital print

 

 

 

 

 

 

 

Während der Laufzeit der Ausstellung in der Villa Merkel wird das Projekt durch ein wissenschaftliches Symposium und meherere Veranstaltungen begleitet.

 

Kuratorin: Gretta Louw

 

Künstlerliste:


Nora Al-Badri & Jan Nikolai Nelles (DE), Brook Andrew (AUS), Aram Bartholl (DE/NL), Neil Jupurrurla Cook (AUS), Michael Erglis (AUS), Jenny Fraser (AU), Barbara Herold & Florian Huth (DE), Lily Hibberd (AUS), Agnes Jänsch (DE), Gretta Louw (DE/AUS), Owen Mundy (US), Katrin Petroschkat (DE), Plan B (DE/UK), Anahita Razmi (DE), Curtis Taylor (AUS), Addie Wagenknecht (AT/US), Nine Yamamoto (DE) und aus dem Warnayaka Art Centre (AUS)