22.
April – 24. Juni 2012
Melanie Smith
Eröffnung am 22. April 2012, 11 Uhr
Die seit 1989 in Mexiko-Stadt lebende, britische Künstlerin
Melanie Smith bearbeitet ein breites Spektrum von Fragen der
Wahrnehmung. Die Bildsprachen westlicher Modernen werden weiterentwickelt,
analysiert und in einen Kontext mit Lateinamerikanischer Kultur
gebracht.
In der Videoarbeit Xilitla fokussiert Melanie Smith den Skulpturenpark
Las Pozas de Xilitla, angelegt in der Mitte des 20. Jahrhunderts
vom englischen Künstler James Edwards. Mitten in den
mexikanischen tropischen Regenwald setzte der Künstler
die surrealistische Landschaft aus Architekturen und Betonskulpturen,
die unter anderem Orchideen nachahmen. Smiths zunächst
dokumentarisch anmutende Videoarbeit wird durch Szenen von,
durch das Bild getragenen, mannshohen Spiegeln gesteigert
und ins Surreale umgedeutet.
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Die
Malerei Melanie Smiths fokussiert Oberflächen und prozessuale
Zustände. Ihre Bilder oszillieren bezüglich ihrer
Wahrnehmung ständig an der Grenze zwischen dem Aufscheinen
des Abbildlichen und der Faktizität der reinen piktoralen
Bildwirklichkeit. Man wähnt sich Bild für Bild jeweils
am Beginn von etwas Neuem. Zugespitzte Momente des physischen
Erlebens – sowohl im wörtlich als auch im Sinne
der bildlichen Repräsentation – kommen in der Ausstellung
zum Tragen. Aber auch gesellschaftlich-politisch motivierte
Arbeiten, wie Bulto, sind für Melanie Smith bezeichnend
und werden präsentiert.
Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin
in Deutschland und es werden teils eigens neu entstandene
Videos, Gemälde und Installationen gezeigt.
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