11.
Dezember 2005 – 5. Februar 2006
INGA SVALA THORSDOTTIR
»BORG 21° W & 64° N«
Das
jüngste Projekt der Künstlerin ist als Utopie angelegt
und befragt gesellschaftliche sowie ästhetische Ideale.
Es geht um den visionären Entwurf einer Metropole namens
Borg in der isländischen Heimat Inga Svala Thorsdottirs.
Das Areal für Borg ist sorgfältig gewählt:
Ein derzeit angeblich von Elfen bewohnter Teil der Tundra
nördlich von Rejkjavik. Dort soll Borg schon bald auf
eine Population von einer Million Menschen wachsen. Infrastruktur
und Gebäude der Stadt haben die Natur zum Vorbild: Isländische
Fauna
und
Flora liefern Baustoffe und das Formenrepertoire sowie strukturelle
Ordnungsmuster für Wegenetze, Bahnhöfe, Schwimmbäder,
Bibliotheken, Bars und Clubs. Sinnlich und spielerisch befragt
Inga Svala Thorsdottir, wie wir in Zukunft unsere Gesellschaft
organisieren und auf welchen Grundlagen wir leben wollen.
– Ein Katalog im Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ist geplant.
Inga
Svala Thorsdottir, *1966 auf Island, lebt in Hamburg.
Inga Svala Thorsdottir
»BORG 21°W & 64°N«
VILLA MERKEL, 11.12.2005 – 5.2.2006
Courtesy Villa Merkel, Esslingen
12.
Februar bis 23. April 2006
Real – Surreal
Bilder aus dem Werk Volker Böhringer
Der Esslinger Maler und Zeichner Volker Böhringer (1912
– 1961) ist im Grenzbereich von Neuer Sachlichkeit und
Surrealismus einer der bedeutendsten wie auch verkanntesten
Künstler seiner Zeit im süddeutschen Raum.
Vom 19. Februar – 17. April 2006 sind in der Villa Merkel,
im Rahmen der Ausstellung "Minimal Illusions –
Arbeiten mit der Sammlung Rik Reinking", die Werbegrafiken
Volker Böhringers zu sehen. Das Ticket des Stadtmuseums
gewährt freien Eintritt.
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19.
Februar bis 17. April 2006,
Villa Merkel und Bahnwärterhaus
Minimal Illusions – Arbeiten mit der Sammlung
Rik Reinking
Minimal
Illusions – Arbeiten mit der Sammlung Rik Reinking:
Einer der jüngsten Sammler und Vermittler Deutschlands
und zugleich früher Förderer später viel beachteter
Positionen zeigt exklusiv eine Auswahl herausragender Werke
von mehr als vierzig Künstlerinnen und Künstlern
aus Europa, Übersee und Japan.
Kontexte, verwandte Haltungen und Gegensätzliches sind
Thema der Ausstellung. Die Arbeiten kommentieren einander
in einem spannenden, historische Grenzen sprengenden Parcours.
Was haben zum Beispiel Ulrich Rückriem mit Günter
Tüzina oder Wulf Kirschner, Robert Rauschenberg mit Urs
Frei, Jonathan Meese mit David Reed zu tun, was verbindet
Tom Früchtl, Reiner Splitt, Johannes Esper oder Stefan
Panhans? Wie stiften Strategien aktueller Minimalkunst Zusammenhänge
zwischen gestern und heute?
Minimal Illusions – Arbeiten mit der Sammlung Rik Reinking
verwandelt Villa Merkel und Bahnwärterhaus in ein spannendes
Museum auf Zeit, eingerichtet als Zusammenspiel zweier Blickachsen,
der des Sammlers Rik Reinking und der des Kurators Andreas
Baur.
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