Bis
6. Februar 2005
HARALD BRAUN –
SPOLIEN ZEICHNUNG RÜBENFELD
Alle
Arbeiten Harald Brauns durchzieht die Denkfigur der „ungerichteten
Assoziation“ als vitalistisches Prinzip. Diese wohnt
auch der surrealistischen „écriture automatique“
inne. Mit den Mitteln von Grenzüberschreitung und Verunreinigung,
Neukombination und Verschiebungen erfasst diese auch rational
schwer zugängliche Bereiche. Der Künstler, das Medium
und seine Arbeiten werden Teil einer sich unendlich generierenden
Kette von permanenten semantischen Manifestationen und darauf
immer wieder folgenden Auflösungen.
Denken, Sprechen, Schreiben, Machen und Formen fallen
als dynamische Prinzipien von Sein und – gerade hier
– exemplarisch künstlerischer Selbstentäußerung
in eins. (Rolf Bier im Katalog zur Ausstellung)
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Museum Haus
Lange, Krefeld
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20.
Februar–17. April 2005
FABRICE GYGI
Fabrice Gygi hat sich in den letzten Jahren als subtiler Kritiker
von Macht- und Autoritätsstrukturen hervorgetan. Er zeigt
die komplexen Zusammenhänge zwischen Ordnung und Kontrolle,
zwischen Autorität und Unterdrückung. Fabrice Gygis
Objekte und Installationen – immer gleichermaßen
Schutzräume wie Gefahrenzonen –
bestehen
zumeist aus funktionellen Ausstattungsgegenständen oder
erinnern an solche: an Bühnen, Zelte, Absperrungen oder
polizeiliche Gerätschaften.
Die Arbeiten umkreisen Knotenpunkte gesellschaftlicher Konflikte
und entwerfen ein, wenn nicht pessimistisches, so doch illusionsloses
Bild von unserer Gesellschaft.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunstmuseum
St. Gallen. An der Realisierung des Katalogs beteiligt sich
darüber hinaus das Mamco, Genf.
Der Katalog erscheint zum Ende der Esslinger Ausstellung im
Verlag JRP, Ringier Kunstverlag AG, Zürich.
Fabrice Gygi, *1965 in Genf, lebt dort.
Mit freundlicher Unterstützung von:
HUGO BOSS
PRO HELVETIA
Stanley Thomas Johnson Stiftung
Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
/Die Logos finden sie unter PARTNER
Fabrice Gygi
»MINE«, 2003
VILLA MERKEL (WINTERGARTEN), 2005
Courtesy Galerie Bob van Orsouw, Zürich
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